Copyplatform und Copy-Strategie

Für klassische Marketer ist eine Copyplatform selbstverständlich. Für viele "neue" Marketer jedoch nicht. Häufig kursieren auch unterschiedliche Interpretationen zum Begriff der Copy Strategie.
Darum machen wir hier klar, wie wir die Copyplatform verstehen.

Für Lünstroth ist die Copyplatform das Ergebnis der Abstimmung über ein Kommunikationsziel, unabhängig ob es sich um ein Produkt, ein Sortiment oder ein Unternehmen handelt.

Das Schema besteht aus drei Bausteinen:

  • Nutzen (benefit): Was ist der Nutzen des Produkts? Was tut es für den Verwender, die Zielgruppe?
  • Nutzen-Ursache (reason why): Warum kann das Produkt / das Unternehmen das?
  • Alleinstellung (USP): Was das Produkt kann, die Wettbewerbsprodukte jedoch nicht.

Im klassischen Marketing gibt es dann noch die Tonalität (tonality). Nach unserer Einschätzung ist ihr Stellenwert jedoch nur dann bedeutend, wenn es um ein markenzentriertes Angebot bzw. ein markenzentriertes Unternehmen geht.
Bei kundenzentrierten Angeboten richtet sich die Tonalität zunehmend nach dem Kanal, in dem kommuniziert wird. Ein Beispiel: In social media Kanälen wird geduzt, auf der unternehmenseigenen Website jedoch gesiezt.

ABER.

Eine Copystrategie ist wenig wert, wenn ihre Umsetzung nicht kreativ ist.

Darum denken wir vor der Abstimmung der Copyplatform darüber nach, wie wir sie mit Leben erfüllen können. Und entwickeln so lange proaktiv Verbesserungsvorschläge, bis wir alle gemeinsam und mit dem Kunden der Überzeugung sind, dass wir wirklich den Punkt treffen, der für die Zielgruppen relevant ist.

Selbstverständlich veranschaulichen wir den Prozess mit Beispielen und haben ein waches Auge auf die Aktivitäten des Wettbewerbs. Denn nichts drückt den Preis so nach unten wie eine Kreation, die zu spät kommt oder sich nicht positiv abhebt.