Schlagwort: Marken-Relaunch

Marke neu aufgestellt: Cobiax

B2B: Brand Relaunch

B2B: Brand Relaunch

Im Rahmen der Integration in die Heinze Gruppe soll
die Marke Cobiax neu aufgestellt werden.
Lünstroth optimiert die Positionierung der Marke
in ihrem internationalen Wettbewerbsumfeld
und setzt die Umsetzung auch kreativ um.

Claim-Entwicklung

Positionierung

Der bisher eingesetzte Claim „Betondecken leicht gemacht.“ spricht nur eine Teilzielgruppe an: Tragwerksplaner („Statiker“), die nur selten die Entscheidung für eine Bauweise treffen.

werbeagentur-slogan

Für Nicht-Insider ist das Gebäudegewicht kein relevanter Vorteil; Bauherren gehen davon aus, dass schwere Gebäude sicherer und wertiger sind.

Cobiax-Decken bieten jedoch – neben der Gewichtsreduzierung –  einen weiteren, bedeutenden Vorteil: Sie erlauben größere Spannweiten der Decken bei gleichem Deckengewicht; es müssen weniger „Stützen“ im Gebäude geplant werden.
Dieser Aspekt ist interessant für die Entscheider: Architekten, Bauherren und Bauunternehmen.

neuer Slogan WerbeagenturAus dieser neuen Positionierung heraus entwickelt Lünstroth einen Slogan, der genau diesen übergreifenden Nutzen verspricht: „Cobiax. weite Räume“

Logo-Relaunch

Logo-Neugestaltung
das alte Logo

Das bisher eingesetzte Logo ist klar lesbar und gut wiedererkennbar. Es drückt jedoch nicht den primären Vorteil der Technologie (geringes Gewicht = Leichtigkeit) und den sekundären Nutzen (elegantere Ästhetik) aus.

neues Logo

Das neue Logo ist schlanker und dennoch gut wiedererkennbar. Die prägnante Ausführung des „x“ mit ihrer Verlängerung ist erhalten; die Identität der Marke wird gewahrt.

neue Markenführung: Corporate Design

Corporate Design: Dual Logo
Corporate Design für internationale Märkte: duale Logoplatzierung

Corporate Design optimiert für internationalen Einsatz

Exportorientierte Unternehmen sollten auch im Bereich Corporate Design die unterschiedlichen Sehgewohnheiten in den Zielmärkten berücksichtigen.

Während im asiatischen Raum das Unternehmenslogo im oberen Bereich des Kommunikationsmittels erwartet wird, ist die visuelle Platzierung in westlichen Kulturkreisen im unteren Bereich gelernt.

Lünstroth kombiniert deshalb beide Logoplatzierungen und entwickelt eine visuelle Markenführung mit zwei möglichen Platzierungen, die auch kombinierbar sind.

Dieses doppelte Logo unterstützt eine schnelle Vertrauensbildung gegenüber der Marke, da sie insbesondere in „neuen“ Zielgruppen durch die parallele Ansicht des Logos in unterschiedlicher Gestaltung (positiv auf weiß und negativ auf Cobiax-Blau) schnell Bekanntheit aufbaut.

Image-Optimierung: Vertrauen

Jede neue, revolutionäre Technologie trifft auf Skepsis: Warum vom bewährten abweichen? Ist die neue Technik so viel besser?

Im Falle der Cobiax-Hohlkörpertechnologien ist die Kernfrage: Ist die Technik genauso sicher wie eine Massiv-Decke?

Dieser Skepsis begegnet Lünstroth mit dem Verweis darauf, dass sich Hohlkörpertechnik seit Milliarden entwickelt hat und sich überall – auch in der Natur – millionenfach bewährt hat. Hohlkörper sind ein organisches, überlegenes Prinzip. Cobiax hat dieses Prinzip nicht neu erfunden, sondern für die Entwicklung moderner Bauweisen perfektioniert.

Das ideale Kommunikationsmittel, um diese Botschaft zu transportieren, ist ein Image-Video, breit gestreut und aufmerksamkeitsstark. Es wird auf Messen eingesetzt, auf Youtube platziert und in die internationalen Websites auch der Vertriebspartner eingebunden. 

So bekommt die Marke eine historische Heimat und die Verwender können sich sicher sein, auf eine bewährte Technologie zu setzen. Zugunsten von Rentabilität, Standfestigkeit und Nachhaltigkeit.

Brand Website: Relaunch

Als exportorientiertes Unternehmen muss Cobiax eine starke multinationale Website anbieten.

Die Website – entwickelt und programmiert von Color & Code – besticht durch die durchgängige Amp-Programmierung auch für den Desktop-Bereich.

Auch komplex programmierte Animationen und aufwändige Filmsequenzen laden ohne Verzögerung – alle Inhalte sind blitzschnell international verfügbar.

Das Brand-Design mit der typischen Winkelführung ist konsequent umgesetzt und rundet das Markenbild harmonisch ab.

Marken-Integration Bankverein Werther

Bankverein Werther: Brand Relaunch – Case Study

Case Study: Bankverein Werther

Die Agentur begleitete die Volksbank PHD bei der Übernahme der Marke „Bankverein Werther“.

Der Bankverein war eigenständig bis 2011; dann übernahm die Volksbank PHD die Namensrechte, während die ursprüngliche Bankverein Werther AG in net-m privatbank 1891 AG umfirmierte. Zielstellung war die Integration der Marke in die Volksbank PHD bei Weiterverwendung der bekannten Marke Bankverein Werther.

Zu dem Zeitpunkt war das Marken-Image Bankverein Werther nicht mehr lupenrein; eine Gewinnspielmafia hatte mit Prepaid-Karten der Bank deren Kunden geschädigt.

Es war daher im Sinne der übernehmenden Volksbank PHD, hier einen Schlussstrich zu ziehen und ein neues Kapitel des Bankvereins mit fundiertem Hintergrund der anerkannten Volksbank aufzuschlagen.

Die Brand Consulting Einheit der Agentur entwickelt ein Integrationskonzept inkl. einer Positionierungsstrategie und deren kreative Umformung in Form des Slogans.

Die Brand Consulting Einheit der Agentur entwickelt ein Integrationskonzept inkl. einer Positionierungsstrategie und deren kreative Umformung in Form des Slogans.

1. Analyse

In einem ersten Schritt analysiert die Agentur die Positionierungen der Bankhäuser im regionalen Umfeld. Eine Besonderheit ist, dass die vertretene Volksbank Bielefeld aus nachvollziehbaren Gründen möglichst wenig kannibalisiert wird.

Die Vermeidung dieser direkten Konkurrenz wird erleichtert durch das „Privatbank-Image“ des Bankvereins. Die örtliche Sparkasse, aber auch die ortsansässigen Privat-Banken rücken in den Fokus der Zielsetzung.

Zielgruppen-Clusterung

Zur Definition der Positionierung der ansässigen Bank-Institute setzt die Agentur die gebräuchlichen Sinus-Milieus ein.

Während Volksbanken und Sparkassen in der Regel die bürgerliche Mitte ansprechen, ergibt sich auf Basis des vorhandenen Images des Bankvereins eine ideale Zielgruppe im Bereich der Konservativ-Etablierten mit Überschneidungen im oberen Bereich der bürgerlichen Mitte.

Diese Kundengruppen mit einem Schwerpunkt auf den Geschäftskundenbereich kann der Bankverein Werther auch aufgrund seiner Strukturen und Leistungen besonders gut ansprechen.

2. Strategie

Die Strategie fokussiert auf eine klassische Alleinstellung: Welchen Vorteil kann der Bankverein Werther ggü. Privat-Banken wie Deutsche Bank und Commerzbankden anzusprechenden Zielgruppen bieten?

Hier greift das klassische Banking-Dilemma: Bank-Produkte sind in aller Regel sehr generisch und damit vergleichbar. Angebote, die rational nicht marktkonform sind, würden zwar angenommen und könnten den Marktanteil vor Ort ausweiten, würden andererseits jedoch angesichts geringer Deckungsbeiträge die Existenz des Unternehmens in Frage stellen.
Salopp ausgedrückt: Auch der Bankverein Werther muss Geld verdienen.

 

Die Agentur entwickelt daher eine glaubwürdige und begründbare Emotional-Strategie. Während die Filialen nationaler Bankhäuser ihre Entscheidungen und ihre Politik von fern (den Zentralen) erhalten, ist die Zentrale des Bankvereins nahe. Und: Die Entscheider kennen die Region und die Eigenschaften ihrer Bewohner, der potentiellen Kunden.

Das ist der gesuchte USP: die räumliche Nähe und Charakter-Kenntnis

3. Kreation

Diesen strategischen Ansatz setzt die Agentur kreativ um: Sowohl die bestehenden Kunden des Bankvereins, dessen Mutterhaus, die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold und auch die potentiellen Kunden des Bankvereins eint eine regionale Besonderheit – sie alle leben und wirtschaften in unmittelbarer Nähe bzw. im Teutoburger Wald (landläufig „Teuto“ genannt). Genau diese Nähe und Vertrautheit ist es, die den Bankverein Werther (und die Volksbank PHD als Mutter) positiv von filialisierten Privat-Banken abgrenzt.

Daraus entwickelt Lünstroth den Slogan:

Wir sprechen teuto. Seit 1862.

Logo Bankverein vor Übernahme

Das alte Logo muss weichen: Zum einen aufgrund der bestehenden Image-Probleme des „alten“ Bankvereins, zum anderen aufgrund der problematischen Signet-Typografie (aus den 1930er Jahren).

Logo-Relaunch

Die neue Logo-Signet-Kombination, gestaltet von LOK gem. der neuen strategischen Positionierung