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Schlagwort: Brand Design

Werbeagentur für Technik

Technik: Maschinenbau – Gneuss

Brand Identity: Positionierung & Design

Gneuß ist ein familiengeführtes Maschinenbau-Unternehmen, das sich als weltweiter Technologieführer im Bereich der kunststoffverarbeitenden Industrie positioniert.

Die Agentur unterstützt das Unternehmen im Bereich Positionierung, Markenarchitektur und Brand Design.

Der Anfang des Aufstiegs ist eng verbunden mit der Siebdrehscheibe, die eine unterbrechungsfreie Zuführung des flüssigen Kunststoffs für die weitere Verarbeitung erst möglich machte.

Diese weltweit patentierte Innovation schrieb die Geschichte der ersten 25 Jahre des Unternehmens.

Maschinenbau: Siebscheibe
Die Siebdrehscheibe begründete die Stellung des Unternehmens als weltweiter Technologie-Führer.

 

 

Logo-Relaunch
Das traditionsreiche Logo des Unternehmens, das die Außendarstellung über die ersten 25 Jahre prägte.

 

Der technische Innovationsdrang des Unternehmens, die damit verbundenden Erfindungen von neuen Maschinen und die weltweite Nachfrage nach weiteren Bauteilen für die Maschinen (z.B. Sensoren) führt dazu, dass die Siebscheibe nicht mehr alleiniger Träger der Marken-Identität sein kann.

 

Die Agentur schlägt daher vor, auf die Kraft der Wortmarke zu vertrauen und auf die Siebscheibe zu verzichten.

Der Name gneuß ist stark genug, um wiedererkennbar und alleinstellend zu wirken.

Logo-Relaunch
Die Agentur entschlackt das Logo und führt den neuen Kern des Brand Designs ein.

Die Agentur entwickelt den Slogan und das Brand Design des Unternehmens.Corporate Design Maschinenbau

Eigenmarke: Design

Private Label & Lizenzmarke: Brand Design

Case Study Handelsmarke: Relaunch

 

Ausgangssituation: altes Logo Albatros
Die Situation: Das Logo der Handelsmarke vor dem Relaunch

ISM ist ein traditionsreicher Großhändler für Sicherheitsschuhe und Arbeitskleidung. Die eingeführte Handelsmarke „Albatros“, unter der vor allem Sicherheitsschuhe, aber auch Arbeitskleidung verkauft werden, leidet jedoch unter mangelnder Wertschätzung in den Zielgruppen. Die Marke wirkt zu „eigenmarkig“ und kann daher keine adäquaten EVP erzielen.

Lünstroth empfiehlt eine Brand Identity und ein Brand Design wie eine klassische Industriemarke – klar positioniert und mit einprägsamem und wiedererkennbarem Markendesign.

Das Konzept: Stärke stärken

 

Die Handelsmarke wurde in der Vergangenheit inhaltlich nicht aufgeladen. Sinntragende Elemente sind daher nur die grafischen Bestandteile des Logos: der Albatros und der Globus.

Diese Elemente assoziieren Dauerhaftigkeit, Durchhaltevermögen und Belastbarkeit. Es sind eigentlich typische Trekking-Werte.

Die Produkt- und Einkaufspolitik der Marke setzt auf das Branding am Markt verfügbarer Produkte; Designaspekte oder zeitgeistgeprägte Farbstellungen spielen eine untergeordnete Rolle. Entsprechend optimiert Lünstroth das Logo vor allem mit Blick auf pragmatische Optimierungen: höherer Impact und bessere Merkfähigkeit.

Die Anbindung an die Brand Heritage erfolgt über den Flügel des Albatros, die Schwinge in stark reduzierter Form.

Slogan

Das stärkste Versprechen, das die Marke geben kann, ist die Funktionalität der Produkte. Daher drückt sich dieses Versprechen im Slogan aus: Powered by Function.

So grenzt sich die Eigenmarke gegenüber Wettbewerbern, die auf Design und Trend setzen, durch die Konzentration des für die Kernzielgruppe wesentlichen ab: die Funktionalität.

 

Slogan-Entwicklung

Das Brand Design: erkennbar in jeder Form

 

Der Brand Guide lässt genügend Spielraum für die Strukturierung des Sortiments. Auch das Package Design sieht markenkonform die Möglichkeiten der sortenbezogenen Verpackung vor.

Nach dem Relaunch: mehr als eine „Handelsmarke“

Der Relaunch hat die Erwartungen und Ziele nicht nur erfüllt. Er hat den Spielraum für die Preisstellung der Produkte deutlich ausgeweitet. ISM hat nun eine weitere „echte“ Marke im Sortiment.

Ausgehend von der erfolgreich überarbeiteten Albatros-Brand sind weitere Endorsed Brands entstanden, die die Profitabilität der Sortimente insgesamt stärken.

Puma: Lizenzmarke

Lizenzmarke Puma: Messekampagne

Anzeige

 

Plakat Puma Shoes

natürlich das identische Key Visual: Plakat

ism vertreibt Puma Safety Shoes in Lizenz. Die Agentur entwickelt im Vorfeld der relevanten Messe die Einladungsmaßnahmen.

 

Neben den promotionalen Maßnahmen betreut die Agentur auch die Verkaufsliteratur und entwickelt die Broschüren und Kataloge für die Lizenzmarke Puma.

  • Lizenzmarke Fashion

Arminia Bielefeld Branding

Arminia Bielefeld: Brand Identity

Bewegung als Branding

Brand Identity: Case Study Arminia Bielefeld

 

altes Arminia-Bielefeld-Logo
Das alte Logo und seine Verwendung: aufgrund des Querformats nicht plakativ platzierbar

Herausforderung für den Club: eingeschränkte Möglichkeiten beim Sponsoring durch Imageprobleme

Arminia Bielefeld kämpft traditionell mit dem Image. Weniger gegenüber den eigenen Fans, die treu hinter dem Verein stehen, als vielmehr mit einer der Säulen der Finanzierung des Clubs – Sponsoren. In der Regel unterstützen Sponsoren den Verein aufgrund der regionalen Bindung; dies zeigt hohe Verantwortung für die Region, ist aber für den Verein nicht ideal.

Denn die „Werbefläche“ eines Bundesligavereins wirkt zumindest national; d.h. das Vereinssponsoring könnte für nationale Marken oder für internationale Unternehmen mit Markterschließungsambitionen auf dem deutschen Markt interessant sein.

Das Konzept: „Bewegung“ als Markenkern

 

Fußball-Clubs haben mehrere Säulen des Income:

  • Mediengelder
  • Ticketing
  • Merchandizing
  • Sponsoring

Ticketing und Merchandizing wird – grob vereinfacht – gespeist von den Fans.

Mediengelder sind direkt abhängig von der jeweiligen Ligazugehörigkeit, der Dauer der Ligazugehörigkeit, dem Tabellenplatz national und – bei Qualifikation – den internationalen Wettbewerben.

Sponsoring ist wiederum abhängig von der Sichtbarkeit der kommunikativen Mittel (z.B. Logos) und damit der Sichtbarkeit der Spiele und des Grades des Interesses der Medien.

Das Konzept: die Image-Komponente stärken

Arminia Bielefeld als Traditionsverein hat in allen Bereichen dem Tabellenplatz und der jeweiligen Ligenzugehörigkeit entsprechende Einnahmen.
Mit einer Ausnahme: dem Sponsoring.

Das Sponsoring ist die einzige Einnahmequelle, die direkt auf positive Imagewerte reagieren kann. Lünstroth entwickelt daher eine Positionierung für den Club. (Es ist eine der ersten professionellen Positionierungen für Bundesliga-Clubs überhaupt.)

Der Markenkern: Bewegung

Lünstroth analysiert die gelebten Werte des Clubs, das Zusammenspiel der Administration, der Funktionäre und das wahrgenommene öffentliche Image des Vereins im Wettbewerbsumfeld der Bundesliga. Diese unterschiedliche Perspektiven müssen zwingend zusammengebracht werden. Falls das nicht gelingt, entsteht ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Das Resultat der Workshops und Marktforschungserhebungen („Fahrstuhlmannschaft“) ist ein gemeinsamer Nenner, der positiv auf Sponsoring-Brands abstrahlen kann: Bewegung.

Das Logo: Markenkern und Tradition verpflichtet

Arminia Bielefeld CD

1. DSC

Bestandteil des „offiziellen“ Vereinsnamens ist DSC. DSC bedeutet „Deutscher Sport Club“. Diese Bezeichnung ist generisch und viele Vereine heißen so.

2. Arminia

Zugunsten einer Alleinstellung und vor allem einer höheren Merkfähigkeit und eines einheitlichen Sprachgebrauchs konzentrierte sich die Logoentwicklung entsprechend auf „Arminia“. Clubs mit dieser Bezeichnung gibt es nur sehr wenige in Deutschland; in der Bundesliga nur den einen.

3. Bielefeld

Das „Bielefeld“ im Vereinsnamen wurde mit Blick auf potentielle Sponsoren leicht zurückgenommen. Sponsoren, die Bundesliga-Clubs sponsorn, sollten sich regionalneutral verhalten und eigentlich alle deutschen Regionen ansprechen. Die Fokussierung auf Regionen ist nur für eine enge Zielgruppe interessant (z.B. Regional-Biere wie Herforder o.ä.); d.h. ein zu starker Regionalbezug schränkt das Potential der Sponsoren ein.

Das Corporate Design: springende Punkte

„Bewegung“ als Markenkern verlangt nach visuellen Elementen, die diese Bewegung ausdrücken. Ausgehend von der Typik des Logo-Schriftzugs entwickelt Lünstroth die visuell kommunizierenden Elemente für die gestalterische Linie der kommunikativen Materialien.

Die springenden Punkte auf dem i drücken die zu kommunizierende Bewegung auf.

Diese springenden Punkte finden sich daher konsequent auch in anderen Brand Design Elementen. Sie laden die Marke sukzessiv mit dem gewünschten Markenkern-Wert Bewegung auf.

Corporate Design Elemente

Die Schrift: in Bewegung

 

Ein starker Markenkern sollte sich auch im Schriftbild der kommunikativen Maßnahmen auswirken.

 

Die Agentur entwickelt daher einen eigenen Schriftfont für den Club – einsetzbar in Print und Online-Medien. Der Name der Schrift: klar – Arminia.

Die Schrift entwickelt starke Wiedererkennungskräfte – beim ersten Blick wird klar, wer hier kommuniziert. (Damit ist auch klar, dass nur Materialien, die vom Verein kommen, diese Schrift verwenden dürfen.)

Das bewegte Bild: der fliegende Punkte-Schwarm

 

Die bewegenden Punkte kommen auch im Bewegtbild zum Einsatz. Das Arminia-Intro zu aktuellen Clips ist ein stilisiertes Stadion mit Sitzflächen, die in einem fliegenden Schwarm zum Logo zusammenfinden.

Die Untertitelung der Video-Clips setzt auf die Arminia-Schrift. So entsteht ein schlüssiges Gesamtbild, das den Markenkern multisensorisch transportiert: Arminia ist Bewegung.

inhaltliche Aufladung der Marke: orchestriert

 

  • Brand Identity: konventionell
    konventionelle Corporate Design Entwicklung ohne inhaltliche Aufladung

Konventionelle Corporate Identity Entwicklungen konzentrieren sich in erster Linie auf die Werbemittel, die vom Unternehmen (hier: dem Verein), ausgehen.
Im Falle eines Bundesliga-Clubs sind dies jedoch nur sehr wenige Kommunikationsmittel. D.h. die Marke wird inhaltlich nur sehr langsam fokussiert.

Ein Bundesliga-Fußball-Club steht jedoch immer im Zentrum medialer Aufmerksamkeit. Über die Geschehnisse auf dem Platz (und abseits davon) wird von Medien ausführlich berichtet.

Lünstroth macht sich diese mediale Nachfrage zunutze und verknüpft den dominanten Markenwert Bewegung mit dem publizistisch hochattraktiven Output von Trainer und Spielern in Interviews.
Durch häufige Belegung des Markenwert-Inhalts in Interviews und Statements prägt der Markenwert das Image des Vereins in der Öffentlichkeit – Trainer und Spieler werden so zu Markenbotschaftern.